Auch der dritte Workshop in The Gambia konnte erfolgreich abgeschlossen werden! Im Projektzeitraum (20. März - 19. April) wurde gemeinsam mit den Mitgliedern von PLG eine Komposttoilette errichtet.
Jetzt könnt Ihr uns ganz einfach und für Euch völlig kostenlos mit jeder Internetsuchanfrage 0,5Cent spenden! Wie man das macht? Ganz einfach: Weiterlesen und 5 Minuten Zeit nehmen!
Ab sofort findet in unseren Räumlichkeiten in der Faust jeden ersten Donnerstag des Monats ein Treffen für Interessierte, Mitglieder und Freunde ab 18 Uhr statt!
Aus den Erkenntnissen, die beim Bau des ersten Prototypen einer Anlage zur Meerwasserentsalzung (GD I) gesammelt wurden, folgte der Entschluss, den zweiten Prototypen in Kooperation mit Hilfe von professionellen Fertigungsverfahren zu fertigen. Einzelne Komponenten (Kondensator, Rahmen, Verdampfer, etc.) der Anlage GD II wurden deshalb bei der Firma Zwicker in Hannover hergestellt. Als Speicher für das Thermoöl wurde ein 50 Liter Öltank durch die Firma Borges in Seelze angefertigt. Für die Versuchsreihen wurde ein ca. 30 m² großer Raum gemietet.
Kriterien bei der Auswahl aller weiteren käuflich erworbenen Komponenten waren eine ausgereifte Technik, die schon lange, zuverlässig in Verwendung ist und eine möglichst große Anzahl von austauschbaren Herstellern.
Um das Thermoöl durch den Verdampfungskreislauf zu befördern, wurde auf eine Pumpe aus dem Bereich der Solarthermie zurückgegriffen, da diese eine hohe Pumpleistung bei hohen Temperaturen garantiert. Als Dichtungsmaterial wurde auf Hanffasern zurückgegriffen, die mit einer Dichtungsmasse um die Verbindungsstücke gewickelt wurden. Dieses Verfahren erwies sich als ungeeignet, da die Verarbeitung schwierig und die Abdichtung der Verbindungsstellen unzuverlässig war. Schon bei 1 Bar Systemdruck zeigten sich erste Leckagen. Die Verwendung von Teflonband führte zum gewünschten Ergebnis: Eine merklich verkürzte Verarbeitungszeit bei hoher, beständiger Dichtigkeit.
Daraufhin folgten erste Versuche mit den durch Hochtemperatur beständigem Klebstoff zusammengefügten Wärmetauschern auf Basis von Aluminiumplatten. Nach kurzer Betriebszeit zeigte sich jedoch, dass die Verbindung der Platten einem Systemdruck von etwa 2 Bar nicht Stand hält. Daraus resultierte ein Austreten des Thermoöls am unteren Rand des Wärmetauschers. Die Arbeiten an dem zweiten Prototypen wurden daraufhin eingestellt und der Bau des Prototypen GD III begonnen.